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11 bis 7 v.Chr. Römerlager in Holsterhausen.
100 bis 200 Die Gruppensiedlung Durstina entsteht auf dem Hohefeld, nördlich der Lippe n. Chr.
um 500 Siedlung Durstinon südlich der Lippe.
1032 Pfarrkirche neben dem Obeshof.
1251 Stadtrechte fülr den Marktflecken Dorsten durch den Landesherrn, den Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden, in Absprache mit dem Herzog von Kleve. In den Erbstreitigkeiten zwischen dem Kurfürstentum Köln und dem Herzogtum Jülich-Kleve-Berg muß Dotsten neutral bleiben.
1260 Anlegung von Stadtmauer und Graben.
13. - 16. Jhdt Dorsten wird Mitglied im Hansebund. Aufbau urbaner frühdemokratischer Strukturen.
1459/1578/1597/1612 Pestjahre.
1567 Bau der Stadtwaage, später Rathaus.
1588 In den nachreformatorischen Wirren versuchen protestantische Truppen im Auftrag des inzwischen konvertierten Kölner Erzbischofs Dorsten zu erobern. Die Frauen wehren den Angriff ab, indem sie siedendes Wasser auf die Angreifer schütten.
1633 Eroberung Dorstens im Dreißigjährigen Krieg durch die Hessen, Ausbau der Befestigungsanlagen mit Bastionen und Brückenköpfen.
1641 Kaiserliche Truppen belagern die Stadt und erobern Dorsten zurüick für das Kurfürstentum Köln. Sie bleiben als Besatzungstruppen in der Stadt. Es kommt 1674 zur Hungersnot.
1642 Gründung des Gymnasium Petrinum.
1648 Der Dreißigjährige Krieg endet offiziell mit dem Westfälischen Frieden zu Münster.
1674 bis 1714 Schleifen der Festung im Verlauf des französisch-holländischen Krieges, weitere Einquartierungen von Soldaten lassen die Bürger verarmen.
1699 Gründung des Ursulinenklosters mit der Höheren Mädchenanstalt.
1761 Franzosen besetzen die Stadt im Siebenjährigen Krieg.
1781/82 Gemeindereform: Zwei Bürgermeister und vier Beisitzer werden auf Lebenszeit gewählt und bilden den Rat.
1792 Erneute Einquartierungen durch Truppen im Rahmen des Ersten Koalitionskrieges der französischen. Revolutionsregierung (Frankreich gegen Österreich und Preußen). Emigranten aus französisch besetzten Gebieten fliehen nach Dorsten.
1794/'95 Einquartierung österreichischer Truppen.
1803 Reichsdeputationshauptschluß: Das Vest kommt zum Herzogtum Arenberg.
1804 Erste Zeitung im Vest Recklinghausen (Argus).
1808 Kommunale Neuordnung: Die Amtszeit der Bürgermeister wird auf fünf Jahre begrenzt.
1810 Das Vest RE wird dem Arrondissement Essen unterstellt und in die Kantone Recklinghausen und Dorsten gegliedert. Zum Kanton Dorsten gehören die Mairies Kirchhellen, Bottrop und Buer.
1812 Die Kirchspiele der Herrlichkeit Lembeck werden zu politischen Gemeinden vereinigt. Mairie Lembeck: Lembeck, Wulfen und Hervest - Mairie Altschermbeck: Altschermbeck, Erle, Holsterhausen und Rhade.
1813 Französische Soldaten zerstören die Lippebrücke, preußische Truppen folgen. Russen machen Winterquartier in Dorsten.
1815 Nach dem Wiener Kongreß wird Dorsten preußisch, gehört erst zum Landkreis Essen, später zum Kreis Recklinghausen.
1820 Die Mairie Dorsten, zu der das Kirchspiel Altendorf-Ulfkotte gehört, wird mit der Bürgermeisterei Marl zusammengelegt.
1822 Erste Katasterkarte von Dorsten (Urkarte).
1841 Durch die preußische Landgemeindeordnung werden die Mairies zu Ämtern.
1850 Beginn der Industrialisierung.
1851 Gründung der ersten Dorstener Wochenzeitung, später Dorstener Volkszeitung, heute Ruhr-Nachrichten.
1874 Ertöffnung der ersten Eisenbahnlinie.
1879 Zwei Eisenbahnlinien kreuzen Dorsten.
1906 Abteufung der Zechen Baldur I und II.
1918 Beginn zahlreicher blutiger Kämpfe zwischen Spartakisten und Reichswehr.
1923 Inflation, eigenes Geld wird gedruckt.
1923/25 Belgische Truppen besetzen Dorsten.
1929 Gründung des Amtes Hervest-Dorsten: Hervest-Dorsten, Holsterhausen, Erle, Rhade, Wulfen, Lembeck und Altschermbeck.
1930 Der Wesel-Datteln-Kanal wird eingeweiht.
1937 Die Stadt Dorsten wird in das Amt Hervest-Dorsten eingegliedert, später kommen andere Stadtteile hinzu.
1945 Zerstörung der Altstadt durch alliierte Fliegerbomben. Anschließend Wiederaufbau.
1975 Kommunale Neuordnung: Zehn Gemeinden kommen zu Dorsten. Die Stadt Dorsten zählt 67.000 Einwohner.
1995 Dorsten ist mit mehr als 81.000 Einwohner eine attraktive Flächenstadt geworden.
(Quelle der Chronik: Amt für Stadtentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit/Archiv)
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